Sandra verpennt ihren Surfkurs. Zugegeben absichtlich. Mein Rücken fühlt
sich an, als hätte ich 30 Palmenstämme über die ganze Insel geschleppt.
Ich habe Urlaub, Urlaub soll nicht weh tun. Deswegen werden die
“Sandra”-Rufe ignoriert und schön bis halb eins gepennt. Einstweilen
lassen Anna und Julie sich die Nägel machen, schön mit Ausblick auf
einen ins Reisfels pinkelnden Bauer. Was soll’s, machen die
Kartoffel-Bauern sicher nicht anders. Der Hahn hält auch um 14.30 noch
nicht die Klappe. Als er heute morgen vor der Tür stand, bot ich Anna
Freigetränke für den ganzen Urlaub, falls sie ihm den Gar aus macht.
Aber nein, noch überwiegt die Tierliebe der Liebe zum Alkohol. Noch …
Ein Tag voller schlafen, rumliegen, schlafen, am Massagetisch rumliegen,
schlafen und schlafen. Vor dem Essen werde ich zur Surf-Mum unserer
kleinen ango-indonesischen Mitbewohnerin ernannt. Und so schnell hat man
Kinder. Am Nightmarket beschließen Anna und Julie zum Vegetarismus zu
konvertieren, wird dort doch tatsächlich Fleisch und Fisch verkauft.
Zwischen dem Gemüse, roh, man ist schockiert. Aber zu McDonalds kann man
gehen, die lassen jeden Brocken Fleisch von glücklichen, deutschen
Hühnern importieren. Mhm. Anna kauft Früchte. Goldene Früchte wie sich
herausstellte. Nach einem Verhandlungserfolg von 50.000 auf 45.000
zeigen wir Mr. Clawfinger unsere Ausbeute. Der sich daraufhin köstlich
und schallend lachend amüsiert, die Tüte Obst wäre max. 20.000 wert.
Egal, das geht alles aufs Gute-Kharma-Konto. Für den mitternächtlichen
Fruchtsnack holt Anna noch ein Schlachtermesser, das uns auch sicher bei
dem krähenden Störefried von nebenan gelegen kommen wird.
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| Der heimische Pool |
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| Kokosnuss. Schmeckt wie Wasser, das 10 Jahre in der Sonne stehen gelassen wurde. |
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| Köstlichkeiten vom Night Market |
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