Dienstag, 26.06. // Canggu

Sandra verpennt ihren Surfkurs. Zugegeben absichtlich. Mein Rücken fühlt sich an, als hätte ich 30 Palmenstämme über die ganze Insel geschleppt. Ich habe Urlaub, Urlaub soll nicht weh tun. Deswegen werden die “Sandra”-Rufe ignoriert und schön bis halb eins gepennt. Einstweilen lassen Anna und Julie sich die Nägel machen, schön mit Ausblick auf einen ins Reisfels pinkelnden Bauer. Was soll’s, machen die Kartoffel-Bauern sicher nicht anders. Der Hahn hält auch um 14.30 noch nicht die Klappe. Als er heute morgen vor der Tür stand, bot ich Anna Freigetränke für den ganzen Urlaub, falls sie ihm den Gar aus macht. Aber nein, noch überwiegt die Tierliebe der Liebe zum Alkohol. Noch …

Ein Tag voller schlafen, rumliegen, schlafen, am Massagetisch rumliegen, schlafen und schlafen. Vor dem Essen werde ich zur Surf-Mum unserer kleinen ango-indonesischen Mitbewohnerin ernannt. Und so schnell hat man Kinder. Am Nightmarket beschließen Anna und Julie zum Vegetarismus zu konvertieren, wird dort doch tatsächlich Fleisch und Fisch verkauft. Zwischen dem Gemüse, roh, man ist schockiert. Aber zu McDonalds kann man gehen, die lassen jeden Brocken Fleisch von glücklichen, deutschen Hühnern importieren. Mhm. Anna kauft Früchte. Goldene Früchte wie sich herausstellte. Nach einem Verhandlungserfolg von 50.000 auf 45.000 zeigen wir Mr. Clawfinger unsere Ausbeute. Der sich daraufhin köstlich und schallend lachend amüsiert, die Tüte Obst wäre max. 20.000 wert. Egal, das geht alles aufs Gute-Kharma-Konto. Für den mitternächtlichen Fruchtsnack holt Anna noch ein Schlachtermesser, das uns auch sicher bei dem krähenden Störefried von nebenan gelegen kommen wird.
Der heimische Pool

Kokosnuss. Schmeckt wie Wasser, das 10 Jahre in der Sonne stehen gelassen wurde.








Köstlichkeiten vom Night Market


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