Der senilen Bettflucht sei Dank, stehen wir bereits um 08.00 stramm zum Frühstück bereit. Am letzten Tag soll es noch etwas Kultur sein, wir fahren nach Tanha Lot zum Wassertempfel. Wunderschön in Stein gehauen steht er da. Wunderschön dürften auch wir sein, wollen sich doch ständig javanesische Touristen mit uns fotografieren. Weil, wie wir später erfahren, wir “bules” sind, frei übersetzt, Weißhäutige, was man in Java anscheinend nicht alle Tage sieht. Kein Wunder, hat das Duschgel, das uns Julie hinterlassen hat, doch auch Whitening Factor. Jetzt ist klar, warum das mit dem Braunwerden nicht so ganz geklappt hat.
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| Der typisch balinesische Familien-Van. |
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| Wassertempel in Tanhalot. |
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| Zwei Bules auf Bali. |
Auf dem Birdmarket in Denpasar gibt es allerlei Federvieh zu erstehen, aber nein danke, das ab 4 Uhr früh zwitschernde Mistding vor meinem Fenster reicht völlig.
Kaum wieder im Hotel steigen wir ins nächste Taxi. 30 Minuten hin, 30 Minuten retour, und das alles für ein kleines Cold stone Eis. Man hat’s ja. Der Taxifahrer hat wunderschön, kunstvoll mit Blumen bemalte Fingernägel. Folgerichtig muss es also doch ein fähiges Maniküre-Studio auf Bali geben. Wenn auch anscheinend nur für Männer.
Intensives Gepacke und ein dekadentes Strandessen später haben wir nun auch den letzten Bali-Tag hinter uns gebracht. Wir wissen nun nach 3 Wochen, wie man eine Straße überquert und schaffen es sogar, ohne die harte Hand von Frau Neill zu handeln. Man kennt uns.
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