Auf einem kleinen Schiffernakel schippern wir nach Lombok. Wo wir unseren “Bus” besteigen: einen rostigen 8-Sitzer mit 700.000 km auf der Anzeige und ohne Tacho. Des Fahrers Augen sind gelb vor lauter Arak und so ist auch sein Fahrstil. Wenn er nicht gerade telefoniert und raucht, ist man sich nicht sicher, ob er den Kopf kurz zum Schlafen gesenkt hat. Ob des Stickers auf der Windschutzscheibe taufen wir ihn liebevoll “Leopard der Straße”. In Mataram werden wir kurzerhand in ein anderes Auto umgesetzt, ob das an Julies permanenten, hilfreichen Fahr-Hinweisen
liegt?
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| Das Schiffernakel |
| Sandra hat sichtlich Spaß auf dem Boot. |
| Tankstellen auf Bali und Lombok |
BOP MIE! BOP MIE! BOP MIE!
WATER! WATER! WATER!
OK, PINEAPPLE! OK, BANANA!
Nur Bier will uns keiner geben. Wir glauben, es hackt!
Endlich in Sanur. Nach 14 Stunden Anreise checken wir im Home Stay ein, im Hof natürlich ein Hahn. Wie immer sind wir fast am Verhungern und steuern das Swastika-Restaurant an. Ja, Swastika. Essen ist gut, nur Julies Mojito entbehrt jeglicher Logik. Zuerst bekommt sie Brausewasser. Tja, Alkohol muss man zum Cocktail extra bestellen. Der freundliche Turban-Mann bringt ein Schnapsglas. Auf die Frage nach Minze erhält Frau Neill einen Teller Limetten. Ein letzter Versuch, man erhält Sirup. Gut, wir geben auf. Die Business-Idee entsteht, hier Cocktail-Kurse anzubieten. Vielleicht erhält man dann, wenn man Mojito bestellt, auch mal was mit Rum und Minze.
| Innenhof des Home Stays |
| Emmi & Abi |

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